Unser erster Höck
Heute haben wir uns Zeit für “unproduktives” genommen. Das war richtig wichtig.
Renate · 8. April 2026

Wir hatten unseren ersten Höck. Für alle, die den Begriff nicht kennen: Ein Höck ist Schweizerdeutsch und beschreibt ein ungezwungenes Zusammensitzen, bei dem der Austausch genau so wichtig ist wie Agenda-Punkte abarbeiten.
Unser Team ist über Deutschland, die Republik Moldau und Südafrika verteilt. Wenn wir uns online treffen, dann um an Laica zu arbeiten: Features besprechen, Tasks aufteilen, Feedback geben. Das funktioniert gut. Aber fürs Teamgefühl fehlen die ungezwungenen Gespräche in der Mittagspause.
Also haben wir uns heute genau das gegönnt.
Wir haben über Gott und die Welt gesprochen. Über Hobbies und Traumurlaube. Und darüber, warum wir das hier eigentlich machen. Was uns antreibt. Welche Veränderungen wir uns durch Laica erhoffen. Danach haben wir auf die letzten vier Monate zurückgeschaut und gefeiert, was wir erreicht haben: eine Website mit über 60 Tools, die mit KI laufend aktualisiert wird. Das klingt nüchtern, wenn man es so aufschreibt. Ist es nicht. Dahinter stecken viele Stunden Arbeit, grosse und kleine Entscheidungen und angepasste Pläne.
Wir haben auch besprochen, wo wir hinter unseren ambitionierten Plänen zurückliegen. Abhängigkeiten festgestellt. Den Plan neu ausgerichtet.
Was hängen bleibt: das gemeinsame Lachen. Und die Vorfreude auf unser erstes gemeinsames Sushi-Essen, sobald wir den ersten Kunden gewinnen. Online natürlich, wie es sich für ein Remote-Team gehört.
Ein gutes Team entsteht nicht nur durch Arbeit und Erfolge. Manchmal braucht es auch einen Höck.